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Ich tue genau das was ich hasse

Ich habe glaube ich ganz zu anfang gesagt, dass ich es hasse wenn Leute ihre Gefühle in die Welt hinaus schreien. Ich hasse es auch. Aber ich fühle mich so schlecht. So viel habe ich seit langer Zeit nicht gefühlt. Ich fühle mich schlecht wegen eines Buches und einer Traumes. Das Buch heißt thirteen reasons why (Tote Mädchen lügen nicht) Hannah Baker begeht Selbstmord und schickt ein Päckchen mit 7 Kasetten an die 13 Leute die dafür verantwortlich sind, dass sie sich umgebracht hat. Kann man sagen, dass sie dafür verantwortlich sind? Oder wollte Hannah die depressive Selbstmörderin sein die sie ist? Ich weiß es noch nicht. Im Moment fühle ich mich zu schlecht um darüber nachzudenken. Das Buch habe ich an Weihnachten auf Englisch gekauft und gestern durchgelesen. Von Morgens bis Abends habe ich gelesen. Jahre zuvor habe ich es schon auf Deutsch gelesen, aber Englisch war ein ganz neues Gefühl. Ich persönlich finde, dass Worte der englischen Sprache mehr Sinn ergeben als in der Deutschen. Suicide klingt kräftiger als Selbstmord. Tape melancholischer als Kasette. Tears lebendiger als Tränen. Voice weicher als Stimme. Wie geagt, es war ein viel besseres Gefühl. Ich habe mit Clay "No!" geschrien als Mr Porter sie gehen ließ. Als könnten wir ändern was schon längst geschehen ist. Ihm kann man fast keinen Vorwurf machen. Hannah ist zu ihm gegangen um einen letzten Beweis zu haben. Sie wollte keine Hilfe. Sie wollte Zustimmung. Mr Porter hätte sie nicht aufhalten können... Ich fühlte mich schlecht als ich das Buch zuende gelesen hatte. Als hätte ich auch etwas anderes beendet. Ich ließ das Gefühl mich durchfluten und ging schlafen in der Hoffnung etwas schöneres zu träumen. Ich träumte davon, dass ich ein Mädchen treffen würde. In der Kirche. Ja, ich grhe viel in die Kirche. Nicht weil ich sonderlich gläubig bin, sondern aus anderen Gründen. Vielleicht spielte der Traum zuerst in der Kirche weil kürzlich die Trauerfeier für meinen plötzlich verstorbenen Bekannten war, oder einfach weil ich oft in der Kirche bin. Jedenfalls traf ich dort dieses Mädchen. Wie sprachen nicht, wir unterhielten uns durch gedanken und Lächeln. Ich wusste sofort, dass sie die sein musste die ich wirklich lieben werde. Ich wollte sie küssen. Natürlich traute ich mich das nicht, wir kannten uns erst seit einem Tag. Nach unserem persönlichen Gottestdienst ohne Gemeinde und ohne Priester wechselte der Austragungsort. Wir waren in meiner alten Schule und ich fühlte mich wieder wie ein kleines Kind. Besessen auf gute Noten. Sonst nichts. Das Mädchen saß neben mir aber sie sah mich nicht an -ein Krankenwagen hat gerade in meiner Nähe das Martinshorn angeschaltet. Ich habe mich zu Tode erschrocken. Das will ich einfach kurz einbringen- ich habe versucht ihr zuzulächeln, doch dann kam unser Lehrer und ich bemerkte, dass mein Platz neben einer- ihrer Zeit sehr eifersüchtigen- Schulfreundin war. Ich musste mich neben sie setzen und sah das Mädchen entschuldigend an. Ich bedeutete ihr, dass die Schulfreundin sich sonst in eine Furie verwandeln würde. Sie lächelte freundlich und schüttelte minimal den kopf. Ich habe übrigens die ganze Zeit gewusst, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Sie hatte müde Augen und war dünn. Sogar ihr Haar war kraftlos. Und ich wusste irgendwie auch, dass ich sie mir einbildete und, dass sie verschwinden würde. Als ich aufgewacht bin fühlte ich mich schuldig. So schuldig. Das hielt den ganzen Tag an. Ich musste etwas tun. Da ich nicht die Zeit hatte konzentriert lit mir selbst zu reden habe ich entschlossen es hier zu posten. Es tut gut es hier aufzuschreiben. Und es tut gut zu wissen, dass niemand das lesen wird
28.12.16 01:59
 


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